Grundsatzprogramm 2007
Deutsche Demokraten
Partei des Ausgleichs und der sozialen Gerechtigkeit
Inhaltsverzeichnis: Stand 1.1.2007, ergänzt am 23.2.2007, ergänzt am 1.4.2010
Kapitel 1 Deutsche Demokraten
Kapitel 2 Der Mensch - unsere Gesellschaft
Kapitel 3 Der Mensch und die Wirtschaft
Kapitel 4 Der Staat
Kapitel 5 Deutschland, Europa und die Welt
Kapitel 6 Wissenschaft und Forschung
Kapitel 7 Umwelt
Kapitel 8 Politik
Kapitel 1 Deutsche Demokraten
1. Wir sind eine Volkspartei die alle Schichten unseres Volkes vertritt. Wir sind für eine freiheitliche und rechtsstaatliche Demokratie, die unsere über mehrere Jahrhunderte gewachsene Kultur berücksichtigt. Über unserem Denken und Handeln steht immer das Grundgesetz bzw. unsere Verfassung. Unsere z.T. verloren gegangene Kultur und Identität muß wieder in unser Bewusstsein zurückkehren.
2. Wir respektieren die Würde und das Leben eines jeden Menschen - unabhängig von Rasse, Nationalität, Geschlecht, Religion, Alter, evtl. Behinderung, politischer Überzeugung, Beruf, Herkunft usw. Die persönliche Entfaltung des Menschen ist ein Grundrecht; hierfür trägt der Mensch selbst Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen. Die Menschenrechte gelten für alle Menschen auf der Erde und sind unantastbar.
3. Basis unserer Politik ist Gerechtigkeit, Freiheit, Solidarität und der soziale Ausgleich zwischen allen Bevölkerungsschichten.
4. Wir stehen für: schwarz - rot - gold - unsere Nationalhymne - Patriotismus - Grundwerte
Kapitel 2 Der Mensch - unsere Gesellschaft
1. Die Verwirklichung des Menschen in unserer Gesellschaft bedeutet für ihn Mit- und Selbstverantwortung ohne die eine Funktionalität der Gemeinschaft nicht möglich ist. Unsere Gesellschaft lebt von der Leistungsbereitschaft des Einzelnen und garantiert Wohlstand und Frieden.
2. Zur Verwirklichung des Menschen in der Familie, am Arbeitsplatz und in diesen Land gehören Rechte und Pflichten.
3. Mann und Frau sind in unserer Gesellschaft gleichberechtigt - ohne Ausnahme !
4. Das Eigentum eines Menschen bleibt unangetastet; es muß aber verantwortlich einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit in diesem Land leisten.
5. Alle Menschen in diesem Land müssen für die Freiheit der Menschen in allen Bevölkerungsschichten eintreten und diese Freiheit und deren Rechte verteidigen; nur so ist der soziale Frieden zu erhalten.
6. Der Starke ist zum Einsatz für den Schwachen verpflichtet; gemeinsam tragen alle zum Gesamtwohl der Gesellschaft und zur sozialen Sicherung unseres Systems bei. Die Leistung des Starken muß ebenso anerkannt werden wie die Unterstützung des Schwachen.
7. Unsere Entscheidungen müssen auch die Zukunft unserer Kinder und Enkel berücksichtigen und sichern.
8. Alle Menschen in unserem Land haben ein Recht auf Chancengleichheit, Bildung, Eigentum und Gerechtigkeit.
9. Die Familie bedarf des besonderen - auch finanziellen - Schutzes unserer Gesellschaft und sie stellt eines der wichtigsten Fundamente unserer Gesellschaft dar. Auch Alleinerziehende und Geschiedene sind Bestandteil unseres Familienverständnisses. Zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern bestehen keine rechtlichen Unterschiede.
10. Die Kinderfreundlichkeit und Erziehung unserer Kinder muß gefördert werden um den Generationenvertrag sicherzustellen. Das Betreuungsangebot beginnt bereits im Kindergarten.
11. Aus dem zerstörten Nachkriegsdeutschland haben die heutigen Senioren mit viel Arbeit und Verzicht die Grundlagen für unseren heutigen Sozialstaat geschaffen. Unser Dank und die versprochene Lebensqualität im Alter muß sich in Form einer langfristigen finanziellen und gesundheitlichen Absicherung unserer Senioren wiederfinden.
12. Bildung darf nicht vom Einkommen abhängig sein. Begabte und Schwache sind zu fördern. Berufsausbildung, Studium, Forschung und Lehre sind den internationalen Anforderungen anzupassen.
Kapitel 3 Der Mensch und die Wirtschaft
1. Soziale Marktwirtschaft inkl. Ökologie, Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität gehören zusammen und garantieren die beste Verwirklichung eines jeden Menschen.
2. Unsere Wirtschaftsordnung besteht aus Wettbewerb und Markt, denn diese Elemente fördern den Fortschritt und erhöhen die Leistungsbereitschaft aller.
3. Wirtschaftspolitik setzt soziale Gerechtigkeit und Tarifautonomie zum Erhalt des sozialen Friedens voraus.
4. Soziale Marktwirtschaft erfordert Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewußt sind.
5. Mitbestimmung und Vermögensbeteiligung der Arbeitnehmer gehören ebenso zur sozialen Marktwirtschaft wie die gleiche Entlohnung für Mann und Frau.
Kapitel 4 Der Staat
1. Der Staat hat den Bürgern zu dienen und nicht umgekehrt.
2. Der Staat hat insbesondere die Schwachen und Minderheiten sowie die Bürger vor Gefahren zu schützen und die Freiheit bzw. den Frieden zu verteidigen.
3. Der Staat hat die Ordnung im Lande aufrecht zu erhalten und den Bürger vor Willkür zu schützen.
4. Der Staat hat die Grundrechte für alle Bürger zu schützen und ist verpflichtet das Recht des Einzelnen durchzusetzen.
5. Der Staat soll nicht alle Bereiche des Menschen kontrollieren und reglementieren.
6. Der Bürger soll über Volksentscheide mitentscheiden.
7. Der Staat garantiert ein Recht auf Asyl; muß aber den Mißbrauch dieses Rechts verhindern.
Kapitel 5 Deutschland, Europa und die Welt
1. Deutschland steht für eine freie und friedliche Welt.
2. Deutschland ist sich seiner Verantwortung und Pflichten, aber auch seiner Rechte, in Europa und der Welt bewußt.
3. Deutschland ist Bestandteil der Europäischen Union und muß darauf achten dass eine unkontrollierte Erweiterung der EU unterbleibt.
Kapitel 6 Wissenschaft und Forschung
1. Grundlage einer erfolgreichen Wissenschaft, Forschung und Technik ist die Freiheit und endet dort wo Mensch, Umwelt und Natur gefährdet werden.
2. Universitäten, Hochschulen usw. müssen zu Zentren von Wissenschaft und Forschung ausgebaut werden.
3. Wissenschaft und Forschung muß umwelt-, gesundheits- und energiefreundlich ausgerichtet sein.
Kapitel 7 Umwelt
1. Umweltpolitik ist Generationenverpflichtung und sichert das Überleben der Menschheit für die Zukunft.
2. Umweltschutz ist nicht nur nationale sondern auch internationale Pflicht !
3. Umweltschutz ist Bestandteil der sozialen Marktwirtschaft.
4. Umweltvorsorge muß international betrieben werden und darf nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden.
5. Umweltbewusstsein muß bereits in den Schulen gefördert werden.
6. Umweltschäden sind vom Verursacher zu beheben und nicht der Gemeinschaft aufzubürden.
7. Veränderungen des weltweiten Klimas sind durch verstärkte Reduzierung der Treibhausgase abzufedern.
8. Fossile Energieträger sind durch regenerative Energien und energiesparende Techniken zu ersetzen.
Kapitel 8 Politik
1. Unser Grundsatzprogramm ist glaubwürdig und erfordert Korrekturen in unserer Gesellschaft, die sozial ausgerichtet sind.
2. Die derzeitige Politik in Deutschland ist bürgerfeindlich sowie unsozial und gefährdet die Zukunft Deutschlands.
3. Unsere Verpflichtung ist Deutschland - wir alle sind Deutschland !
Wichtiger Hinweis:
In Deutschland gilt das Urheberrecht als absolutes Recht und ist deshalb grundsätzlich nicht übertragbar (§ 29 Satz 2 UrhG); es kann nur vererbt werden. Übertragbar durch den Urheber sind nur Nutzungsrechte und gewerbl. Schutzrechte an einem urheberrechtlichen Werk.
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